Nahtoderfahrung bei Bewußtlosigkeit

Aus Magie und Parawissenschaften

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(Nahtodeserlebnisse psychisch Kranker)
(Nahtodeserfahrungen von Blinden)
 
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Als '''Nahtod-Erfahrung''', '''Todesnäheerfahrung''', '''Todesnäheerlebnis''' (TNE), '''Todesnähe-Vision''', '''Nahtodeserfahrung''', '''Nahtodeserlebnis''' (NTE), '''Nahtodesvision''' oder '''Sterbeerlebnis''' wird ein Erfahrungstyp bezeichnet, der auftritt, wenn Menschen dem Tode nahe sind und der eines oder mehrere Erfahrungselemente wie ein Gefühl von Frieden, Ruhe, Liebe oder Glück, Tunnelerlebnis, Außerkörperliches Erlebnis, Begegnungen mit Anderen (oft tote oder religiöse Wesen), Begegnung mit einem Lichtwesen oder eine Rückschau auf das Leben enthält.
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Als '''Nahtod-Erfahrung''', '''Todesnäheerfahrung''', '''Todesnäheerlebnis''' (TNE), '''Todesnähe-Vision''', '''Nahtodeserfahrung''', '''Nahtodeserlebnis''' (NTE), '''Nahtodesvision''' oder '''Sterbeerlebnis''' wird ein Erfahrungstyp bezeichnet, der auftritt, wenn Menschen dem Tode nahe und bewußtlos sind und der eines oder mehrere Erfahrungselemente wie ein Gefühl von Frieden, Ruhe, Liebe oder Glück, Tunnelerlebnis, Außerkörperliches Erlebnis, Begegnungen mit Anderen (oft tote oder religiöse Wesen), Begegnung mit einem Lichtwesen oder eine Rückschau auf das Leben enthält.  
  
Nahtodeserfahrungen im engeren Sinne sind diejenigen Erfahrungen, die auftreten, während der Körper in einem lebensbedrohlichen Zustand ist und der Betreffende aus Sicht der Beobachter bewusstlos erscheint. Statistische Angaben zur Häufigkeit der einzelnen Elemente beziehen sich im weiteren Text, wenn nicht anders gesagt, immer auf Nahtodeserfahrungen im engeren Sinne.
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Gelegentlich wird das Wort [[Nahtoderfahrung]] auch in einem umfassenderen Sinne verwendet, der zusätzlich alle oder mehrere der folgenden Erfahrungstypen mit umfaßt: [[Totenbett-Vision]]en, [[Fear-Death-Experience]]s, [[Oneiroide]],  Nahtoderfahrungsähnliche Erfahrungen, die in nicht lebensgefährlichen Situationen auftraten.
  
 
== Die einzelnen Elemente ==
 
== Die einzelnen Elemente ==
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Allerdings gibt es ebenso einige Fälle, wo die Betroffenen zuerst nicht erkennen, dass ihr höchst sonderbares Erlebnis etwas mit dem Sterben zu tun hat.<ref group="M" name="S.23f"/>
 
Allerdings gibt es ebenso einige Fälle, wo die Betroffenen zuerst nicht erkennen, dass ihr höchst sonderbares Erlebnis etwas mit dem Sterben zu tun hat.<ref group="M" name="S.23f"/>
 
* Moody schreibt: "Ein anderer, der durch einen schrecklichen Unfall zwei Gliedmaßen verloren hatte, erinnerte sich, er sei eine ganze Weile über seinen eigenen auf dem Operationstisch liegenden Körper geschwebt und habe diese verstümmelte Person bedauert, bis er endlich erkannte, dass er selbst da lag!"<ref group="M" name="S.23f"/>
 
* Moody schreibt: "Ein anderer, der durch einen schrecklichen Unfall zwei Gliedmaßen verloren hatte, erinnerte sich, er sei eine ganze Weile über seinen eigenen auf dem Operationstisch liegenden Körper geschwebt und habe diese verstümmelte Person bedauert, bis er endlich erkannte, dass er selbst da lag!"<ref group="M" name="S.23f"/>
* Ritchie wunderte sich während eines ausführlichen außerkörperlichen Erlebnisses im Rahmen seiner Nahtodeserfahrung geraume Zeit, warum Leute durch ihn hindurchgingen ohne ihn zu sehen und warum er hoch über dem Boden in einer unglaublichen Geschwindigkeit dahinfliegen konnte bis ihm aufging, dass sein Erlebnis etwas mit dem Tod zu tun haben musste.<ref name="Ritchie"/>
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* Ritchie wunderte sich während eines ausführlichen außerkörperlichen Erlebnisses im Rahmen seiner Nahtodeserfahrung geraume Zeit, warum Leute durch ihn hindurchgingen ohne ihn zu sehen und warum er hoch über dem Boden in einer unglaublichen Geschwindigkeit dahinfliegen konnte, bis ihm aufging, dass sein Erlebnis etwas mit dem Tod zu tun haben musste.<ref name="Ritchie"/>
  
 
Daneben gibt es auch noch die Variante, dass das Wissen über den Tod als eine Art Intuition kommt.<ref group="M" name="S.24"/>
 
Daneben gibt es auch noch die Variante, dass das Wissen über den Tod als eine Art Intuition kommt.<ref group="M" name="S.24"/>
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==== Dunkelheit / Tunnelerfahrung ====
 
==== Dunkelheit / Tunnelerfahrung ====
 
[[Datei:The Ladder of Divine Ascent Monastery of St Catherine Sinai 12th century.jpg|miniatur|Künstlerische Darstellung einer Leiter zum Himmel]]
 
[[Datei:The Ladder of Divine Ascent Monastery of St Catherine Sinai 12th century.jpg|miniatur|Künstlerische Darstellung einer Leiter zum Himmel]]
Ein großer Teil der Betroffenen beschreibt den Wechsel von der alltäglichen Wahrnehmung vom Außerkörperlichen Erlebnis zur "eigentlichen" Nahtoderfahrung in Form eines Übergangs, der am häufigsten als Durchgang durch einen Tunnel beschrieben wird, an dessen Ende helles Licht zu sehen ist.<ref group="M" name="S.26"/> <ref group="H" name="S.57"/>
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Ein großer Teil der Betroffenen beschreibt den Wechsel von der alltäglichen Wahrnehmung vom Außerkörperlichen Erlebnis zur "eigentlichen" Nahtoderfahrung in Form eines Übergangs, der am häufigsten als Durchgang durch einen dunklen Tunnel mit einem licht am Ende beschrieben wird. Gelegentlich variieren die Farben des Tunnels oder er nimmt die Gestalt von realen Gegenständen mit näherungsweise Tunnelform an, wird beispielsweise zum Gang oder Brunnenschacht. In anderen Fällen wird die Tunnelerfahrung in ihrer Funktion durch eine Treppe, Leiter oder einen schnellen Aufstieg zum Himmel ersetzt.<ref group="M" name="S.26, S.30"/> <ref group="H" name="S.57"/>
 
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:Siehe Hauptartikel: [[Tunnelerfahrung]]
*"Ich befand mich wie auf einer Ebene, die wie eine Bühne aussah und in der hinteren rechten Ecke eröffnete sich ein Tunnel oder eine Röhre aus welcher ein Licht in einer Dimension erstrahlte, wie man es nicht oder schlecht beschreiben kann."<ref group="S" name="1.5"/>
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*"Ich ging durch einen dunklen Tunnel mit blitzenden Lichtern auf ein helles Licht zu."<ref group="H" name="S.58-59"/>
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*"Ich erinnere mich, dass ich in einer Art Tunnel war und auf eine helles Licht am Ende des Tunnels zuschoß. (...) eine Art grauer Pipeline mit Farben wie rote und goldene Lichtstrahlen"<ref group="N" name="748."/>
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*"...die Wände waren schwarz, und ich versuchte, sie überall zu berühren. Aber es gelang mir nicht..."<ref group="H" name="S.58"/>
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*"Der Tunnel sah lebendig aus, ein lebender Organismus überwiegend in Pastellfarben..."<ref group="H" name="S.58"/>
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Gelegentlich verwandelt sich der Tunnel in etwas anderes.
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*"Es war wie das Durchtauchen eines Brunnenschachtes, an dessen Ende sich eine Wiese befand."<ref group="O" name="5.3.4"/>
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*"Dann erinnere ich mich an eine schwarze Röhre die dann ein mit Ziegel gemauerter Tunnel wurde und an den Wänden hingen alte Ölgemälde auf denen Stationen meines Lebens abgebildet waren. Während ich durch den Tunnel auf allen "Vieren" kroch, hatte ich das Gefühl von einer schier untragbaren Last erdrückt zu werden. Am Ende des Tunnels konnte ich ein schwaches sehr helles Licht erkennen."<ref group="N" name="728."/> '
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In anderen Fällen wird die Tunnelerfahrung in ihrer Funktion durch eine Treppe, Leiter oder einen schnellen Aufstieg zum Himmel ersetzt.<ref group="M" name="S.26f, S.30"/>
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*"Unter uns lag der wunderschöne Pazifische Ozean, über dem ich aufgeregt die Sonne auf und untergehen gesehen hatte, während der wenigen Tage, die ich hier gewesen war. Aber noch eine größere Pracht zog meine Aufmerksamkeit nach oben, wo eine Öffnung zu einer Wendeltreppe führte. Obwohl es noch sehr weit zu ihrem Ende schien, strahlte ein weißes Licht in die Dunkelheit der anderen Seite, wo die Öffnung lockte."<ref group="N" name="1031."/>
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* Ein Kind sagte Moody in einem Gespräch, es habe gefühlt, wie es hoch über die Erde aufgestiegen, zwischen den Sternen hindurchgeflogen und oben bei den Engeln angelangt sei.<ref group="M" name="S.30"/>
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==== Jenseitsvisionen ====
 
==== Jenseitsvisionen ====
[[Datei:Mohammed´s Paradise.jpg|thumb|"Mohammeds Paradies," eine seltene Miniatur aus dem Band 'Die Geschichte des Mohammed', hergestellt in Persien, vermutlich im Jahr 1030. (Wiewohl vom Stil her erheblich später als auf das 11. Jahrhundert zu datieren.) Befindet sich heute in der Bibliotheque Nationale Paris. Es ist nicht klar, welche Figur Mohammed sein soll. Mohammed ist entweder der Mann mit dem grünen Turban; oder, wohl eher, ist dieser Mann Abu Bakr und Mohammed ist durch die Figur dargestellt, die vollständig in einer goldenen Flamme eingehüllt ist. Möglicherweise ist er jedoch auch mit einer andere Figur auf einem anderen Teil des Bildes zu identifizieren.]]
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[[Datei:Mohammed´s Paradise.jpg|thumb|"Mohammeds Paradies"]]
 
[[Datei:Heidelberg cpg 144 Elsässische Legenda Aurea 338r St. Patricks Fegefeuer.jpg|thumb]]
 
[[Datei:Heidelberg cpg 144 Elsässische Legenda Aurea 338r St. Patricks Fegefeuer.jpg|thumb]]
 
In vielen Kulturen wird von Nahtodeserlebnissen berichtet, in denen von einer Art Jenseits die Rede ist. Dieses besteht überall aus einer Art Unterwelt, deren Landschaften und Bewohner sich nur in Details unterscheiden. Diese dunklen, bedrohlichen Bereiche sind und waren die Orte der Prüfung und Bestrafung, aber auch des Durchgangs in eine bessere, himmlische Welt. Auch letztere wird in nahezu allen Religionen in Form von unterschiedlichen Paradieslandschaften beschrieben. Erlebnisse in einer Inneren Welt, im Paradies, in eine überirdische, jenseitige Welt oder das Erreichen einer Grenzzone einer solchen Welt traten je nach Studie in einem Zehntel bis zwei Drittel der Nahtodeserlebnisse auf.<ref name="1.5" group="S" /> <ref name="1.9" group="S" /> <ref group="M" name="S.22 + S.39"/>
 
In vielen Kulturen wird von Nahtodeserlebnissen berichtet, in denen von einer Art Jenseits die Rede ist. Dieses besteht überall aus einer Art Unterwelt, deren Landschaften und Bewohner sich nur in Details unterscheiden. Diese dunklen, bedrohlichen Bereiche sind und waren die Orte der Prüfung und Bestrafung, aber auch des Durchgangs in eine bessere, himmlische Welt. Auch letztere wird in nahezu allen Religionen in Form von unterschiedlichen Paradieslandschaften beschrieben. Erlebnisse in einer Inneren Welt, im Paradies, in eine überirdische, jenseitige Welt oder das Erreichen einer Grenzzone einer solchen Welt traten je nach Studie in einem Zehntel bis zwei Drittel der Nahtodeserlebnisse auf.<ref name="1.5" group="S" /> <ref name="1.9" group="S" /> <ref group="M" name="S.22 + S.39"/>
  
:Siehe Hauptartikel: [[Jenseitsvisionen]]
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:Siehe Hauptartikel: [[Jenseitsvision]]en
  
 
==== Begegnung mit anderen ====
 
==== Begegnung mit anderen ====
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* Ein anderer traf in seinem Nahtodeserlebnis: "Meine verstorbene Mutter, meinen Großvater, die Tochter meines Freundes, meinen Mann, der gestorben ist ... meinen kleinen Hund ... einen lange verstorbenen Märtyrer-Heiligen aus meiner Abstammungslinie..."<ref group="H">S.61</ref>
 
* Ein anderer traf in seinem Nahtodeserlebnis: "Meine verstorbene Mutter, meinen Großvater, die Tochter meines Freundes, meinen Mann, der gestorben ist ... meinen kleinen Hund ... einen lange verstorbenen Märtyrer-Heiligen aus meiner Abstammungslinie..."<ref group="H">S.61</ref>
  
Der häufigste Inhalt von Totenbettvisionen ist, dass jemand kommt, um den Sterbenden abzuholen. In Amerika waren das hauptsächlich nahe Verwandte, in Indien eher religiöse Gestalten, unter anderem Yamduts, die Diener des indischen Totengottes [[Yama (Todesgott)|Yama]]. Ähnlich wie in indischen Nahtodeserfahrungen der heutigen Zeit wurden die Sterbenden auch in den von [[Gregor der Große|Papst Gregor dem Großen]] gesammelten Totenbettvisionen und Nahtodeserfahrungen meist von religiösen Gestalten wie den Aposteln und selten von Verwandten oder Freunden abgeholt.<ref group="Os">S.67, 69, 81, 93</ref> <ref name="Gregor"/>
 
  
[[Datei:Mort.jpg|thumb|[[Sensenmann|Personifizierte Darstellung des Todes als Skelett]]]]
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[[Datei:Mort.jpg|thumb|Der [[Sensenmann|Personifizierte Darstellung des Todes als Skelett]] tritt in Nahtoderfahrungen aus Ostdeutschland auf, ist aber aus amerikanischen Nahtoderfahrungen nicht bekannt]]
In den von Osis und Haraldson untersuchten Totenbettvisionen aus Indien und Amerika war die prozentuale Häufigkeit von Personen, die den Sterbenden wegholen wollten fast gleich groß und lag bei 77% und 78%. Dagegen variiert die Art der Erscheinungen abhängig von der Kultur. Amerikaner hatten fünf mal so viele Erscheinungen von Verstorbenen (66%) wie von religiösen Figuren (12%), während Inder viel öfter religiöse Figuren (48%) wahrnahmen als Verstorbene (28%). dass der Sensenmann in Nahtodeserfahrungen aus dem deutschsprachigen Raum auftritt, während er aus amerikanischen Nahtodeserfahrungen nicht bekannt ist, deutet darauf hin, dass diese Kulturabhängigkeit der Art der Erscheinung auch auf Nahtodeserfahrungen zutrifft.<ref group="Os">S.125</ref> <ref group="K1" name="S.50-55"/>
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In den von [[Karlis Osis]] und [[Erlendur Haraldsson]] untersuchten Totenbettvisionen aus Indien und Amerika war die prozentuale Häufigkeit von Personen, die den Sterbenden wegholen wollten fast gleich groß und lag bei 77% und 78%. Dagegen variiert die Art der Erscheinungen abhängig von der Kultur. Amerikaner hatten fünf mal so viele Erscheinungen von Verstorbenen (66%) wie von religiösen Figuren (12%), während Inder viel öfter religiöse Figuren (48%) wahrnahmen als Verstorbene (28%). Dass der Sensenmann in Nahtodeserfahrungen aus dem deutschsprachigen Raum auftritt, während er aus amerikanischen Nahtodeserfahrungen nicht bekannt ist, deutet darauf hin, dass diese Kulturabhängigkeit der Art der Erscheinung auch auf Nahtodeserfahrungen zutrifft.<ref>{{:Karlis Osis/Der Tod, ein neuer Anfang}} S.125</ref> <ref group="K1" name="S.50-55"/>
*"Rechts von mir stand die Schwester Ulrika (eine inzwischen seliggesprochene Frau) an meinem Bett. Ich habe sie glasklar gesehen, genau so, wie ich sie von den Bildern her kannte. Und dann links von mir stand der – der Fritze, also das Totengestell, den Sensenmann oder wie immer Sie ihn nennen wollen."<ref group="K1">S.53</ref>
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*"Rechts von mir stand die Schwester Ulrika (eine inzwischen seliggesprochene Frau) an meinem Bett. Ich habe sie glasklar gesehen, genau so, wie ich sie von den Bildern her kannte. Und dann links von mir stand der – der Fritze, also das Totengestell, den [[Sensenmann]] oder wie immer Sie ihn nennen wollen."<ref group="K1">S.53</ref>
  
Andererseits gibt es jedoch Nahtodeserfahrungen und Totenbettvisionen in denen der Erlebende Dinge über die gesehenen Toten erfährt, von denen er auf andere Weise nicht erfahren haben kann. Fälle in denen der Betroffene während einer Nahtodeserfahrung vom Tod eines Angehörigen erfährt, werden in der Literatur "Peak of Darien"-Fälle genannt.<ref group="L" name="1.18"/> <ref name="Cook"/> <ref group="K" name="3.5.4"/>
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Andererseits gibt es jedoch Nahtodeserfahrungen und Totenbettvisionen in denen der Erlebende Dinge über die gesehenen Toten erfährt, von denen er auf andere Weise nicht erfahren haben kann. Fälle in denen der Betroffene während einer Nahtodeserfahrung vom Tod eines Angehörigen erfährt, werden in der Literatur [["Peak in Darien"-Fall|Peak in Darien"-Fälle]] genannt.<ref group="L" name="1.18"/> <ref name="Cook"/> <ref group="K" name="3.5.4"/>
 
* Ich sah einen Mann, der mich liebevoll anschaute, den ich aber nicht kannte. Am Sterbebett meiner Mutter gestand sie mir, dass ich aus einer außerehelichen Beziehung geboren wurde, mein Vater sei ein Jude, der während des Zweiten Weltkrieges deportiert und getötet wurde, und meine Mutter zeigte mir sein Foto. Es stellte sich heraus, dass dieser unbekannte Mann, den ich vor Jahren während meiner Nahtod-Erfahrung gesehen hatte, mein leiblicher Vater war.<ref name="1.17"/> <ref group="L" name="1.18" />
 
* Ich sah einen Mann, der mich liebevoll anschaute, den ich aber nicht kannte. Am Sterbebett meiner Mutter gestand sie mir, dass ich aus einer außerehelichen Beziehung geboren wurde, mein Vater sei ein Jude, der während des Zweiten Weltkrieges deportiert und getötet wurde, und meine Mutter zeigte mir sein Foto. Es stellte sich heraus, dass dieser unbekannte Mann, den ich vor Jahren während meiner Nahtod-Erfahrung gesehen hatte, mein leiblicher Vater war.<ref name="1.17"/> <ref group="L" name="1.18" />
 
* Ein Fall aus Melanesien: Ein Angehöriger der Kaliai-Volksgruppe schien tot zu sein, so dass die Angehörigen bereits die Bestattungsfeierlichkeiten geplant hatten, als bei dieser Vorbereitung eine Frau verstarb. Genau sie trifft der Scheintote in seiner Erfahrung zunächst an: "Als ich starb, war da eine Frau, die noch nicht gestorben war. Sie kochte Essen und verteilte es. Als ich aber starb, traf mein Geist den ihren am Weg." Nachdem er durch eine Stimme zurückgeschickt wurde, passierte folgendes: "Aber ich sah die Frau, die ich am Weg getroffen hatte. Ich wollte ihr zurufen: 'He, komm zurück!', doch ich konnte es nicht, denn das Haus drehte sich im Kreis..."<ref group="H">S.95</ref>
 
* Ein Fall aus Melanesien: Ein Angehöriger der Kaliai-Volksgruppe schien tot zu sein, so dass die Angehörigen bereits die Bestattungsfeierlichkeiten geplant hatten, als bei dieser Vorbereitung eine Frau verstarb. Genau sie trifft der Scheintote in seiner Erfahrung zunächst an: "Als ich starb, war da eine Frau, die noch nicht gestorben war. Sie kochte Essen und verteilte es. Als ich aber starb, traf mein Geist den ihren am Weg." Nachdem er durch eine Stimme zurückgeschickt wurde, passierte folgendes: "Aber ich sah die Frau, die ich am Weg getroffen hatte. Ich wollte ihr zurufen: 'He, komm zurück!', doch ich konnte es nicht, denn das Haus drehte sich im Kreis..."<ref group="H">S.95</ref>
  
 
Neben Begegnungen mit Toten kommt es auch vor, dass Lebende in Nahtodeserfahrungen auftauchen. So wurde Jean in folgender Erfahrung von ihrem lebenden Geliebten gerufen:<ref group="F">S79, S.105</ref>
 
Neben Begegnungen mit Toten kommt es auch vor, dass Lebende in Nahtodeserfahrungen auftauchen. So wurde Jean in folgender Erfahrung von ihrem lebenden Geliebten gerufen:<ref group="F">S79, S.105</ref>
* Ich erinnere mich, wie ich in einem sehr hellen Tunnel trieb, alles schien so ruhig und friedvoll. Am Ende des Tunnels streckte mein Vater, der vor einigen Jahren gestorben war, seine Hände nach mir aus und rief, dass ich kommen solle. Wie ich sagte, war das Gefühl der Ruhe unbeschreiblich. Ich hörte Musik und dort war ein wunderbarer Duft. Ich hielt ein paar Fuß, bevor ich meinem Vater erreichte, an und hörte dann, wie mich jemand rief. Ich drehte mich um und sah sein Gesicht am anderen Ende des Tunnels. Es war Fabio.<ref group="F">S.105; Übersetzung von [[Benutzer:Kersti Nebelsiek]]</ref>
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* Ich erinnere mich, wie ich in einem sehr hellen Tunnel trieb, alles schien so ruhig und friedvoll. Am Ende des Tunnels streckte mein Vater, der vor einigen Jahren gestorben war, seine Hände nach mir aus und rief, dass ich kommen solle. Wie ich sagte, war das Gefühl der Ruhe unbeschreiblich. Ich hörte Musik und dort war ein wunderbarer Duft. Ich hielt ein paar Fuß, bevor ich meinem Vater erreichte, an und hörte dann, wie mich jemand rief. Ich drehte mich um und sah sein Gesicht am anderen Ende des Tunnels. Es war Fabio.<ref group="F">S.105; Übersetzung von [[Benutzer:Kersti]]</ref>
  
In von den von Fenwick gesammelten Fällen begegneten 40% Fremden, 33% sahen religiöse Figuren. In 38% kam es zu Begegnungen mit Bekannten. Von denjenigen die während einer Nahtodeserfahrung Bekannten begegnet sind, sahen 50% einen toten Verwandten, 9% einen toten Freund und 38% jemanden, der noch am Leben war.<ref group="F">S.79</ref>
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In von den von Fenwick gesammelten Fällen begegneten 40% Fremden, 33% sahen religiöse Figuren. In 38% kam es zu Begegnungen mit Bekannten. Von denjenigen die während einer Nahtodeserfahrung Bekannten begegnet sind, sahen 50% einen toten Verwandten, 9% einen toten Freund und 38% jemanden, der noch am Leben war. Aus dem Buch wird nicht klar, ob die Erlebenden hierbei die während der außerkörperlichen Erfahrungen gesehenden lebenden Menschen mit einbezogen.<ref group="F">S.79</ref> Die Forschung zu Totenbettvisionen, im Internet vorhandene Fallsammlungen und Moodys Aussage, daß Lebende selten unter den Personen sind, die den Sterbenden abholen und ins Jenseits bringen, legen diese Interpretation nahe.
  
==== Lichtwesen ====
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==== Lichterfahrung ====
 
[[Datei:Paradiso Canto 31.jpg|thumb|Darstellung des göttlichen Lichtes]]
 
[[Datei:Paradiso Canto 31.jpg|thumb|Darstellung des göttlichen Lichtes]]
 
In 40-77% der Nahtodeserfahrungen begegnet die Person einem höheren Lichtwesen. In 10%-18% der Nahtodeserfahrungen tritt der Betroffene in das Licht ein und in etwa 23% der Nahtodeserfahrungen findet eine Kommunikation mit dem Lichtwesen statt.<ref group="S" name="1.5" /> <ref group="S" name="1.19" /> <ref group="M">S.22, S.28-29, S.35-41, S.187</ref> <ref group="H" name="S.66-67"/>
 
In 40-77% der Nahtodeserfahrungen begegnet die Person einem höheren Lichtwesen. In 10%-18% der Nahtodeserfahrungen tritt der Betroffene in das Licht ein und in etwa 23% der Nahtodeserfahrungen findet eine Kommunikation mit dem Lichtwesen statt.<ref group="S" name="1.5" /> <ref group="S" name="1.19" /> <ref group="M">S.22, S.28-29, S.35-41, S.187</ref> <ref group="H" name="S.66-67"/>
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* Ein Arzt aus South Dakota war auf dem Weg ins Krankenhaus eines Morgens auf einen anderen Wagen aufgefahren. Wegen des Unfalls machte er sich große Sorgen. Er befürchtete, dass die Insassen des anderen Wagens Schleudertraumata geltend machen und ihn auf ein hohes Schmerzensgeld verklagen würden. Der Arzt war in Gedanken noch ganz bei diesem bedrückenden Vorfall, als er in den Notfallraum eilte, um einen Patienten mit Herzstillstand wiederzubeleben. Am nächsten Tag erzählte ihm der gerettete Patient eine erstaunliche Geschichte: «Als Sie mich behandelten, bin ich aus meinem Körper rausgegangen und habe Ihnen bei der Arbeit zugesehen.» Der Arzt begann nachzufragen, was der Patient gesehen hatte, und wunderte sich über die Genauigkeit seiner Schilderung. Der Patient beschrieb Farbe und Form der Geräte und sogar die Zeigerstände der verschiedenen Armaturen. Es gelang dem Patienten schließlich, den jungen Herzspezialisten davon zu überzeugen, dass er die Wahrheit sagte, als er hinzufügte: «Herr Doktor, ich habe gemerkt, dass Sie sich wegen dieses Unfalls Sorgen gemacht haben. Aber Sie haben wirklich keinen Grund, sich Vorwürfe zu machen. Sie sind immer für andere da. Ihnen kann niemand etwas anhängen.» Dieser Patient hatte nicht nur die äußere Umgebung in allen Einzelheiten mitbekommen, sondern auch, was in dem Arzt vorging.<ref group="M">S.175-176</ref>
 
* Ein Arzt aus South Dakota war auf dem Weg ins Krankenhaus eines Morgens auf einen anderen Wagen aufgefahren. Wegen des Unfalls machte er sich große Sorgen. Er befürchtete, dass die Insassen des anderen Wagens Schleudertraumata geltend machen und ihn auf ein hohes Schmerzensgeld verklagen würden. Der Arzt war in Gedanken noch ganz bei diesem bedrückenden Vorfall, als er in den Notfallraum eilte, um einen Patienten mit Herzstillstand wiederzubeleben. Am nächsten Tag erzählte ihm der gerettete Patient eine erstaunliche Geschichte: «Als Sie mich behandelten, bin ich aus meinem Körper rausgegangen und habe Ihnen bei der Arbeit zugesehen.» Der Arzt begann nachzufragen, was der Patient gesehen hatte, und wunderte sich über die Genauigkeit seiner Schilderung. Der Patient beschrieb Farbe und Form der Geräte und sogar die Zeigerstände der verschiedenen Armaturen. Es gelang dem Patienten schließlich, den jungen Herzspezialisten davon zu überzeugen, dass er die Wahrheit sagte, als er hinzufügte: «Herr Doktor, ich habe gemerkt, dass Sie sich wegen dieses Unfalls Sorgen gemacht haben. Aber Sie haben wirklich keinen Grund, sich Vorwürfe zu machen. Sie sind immer für andere da. Ihnen kann niemand etwas anhängen.» Dieser Patient hatte nicht nur die äußere Umgebung in allen Einzelheiten mitbekommen, sondern auch, was in dem Arzt vorging.<ref group="M">S.175-176</ref>
  
* Ich erinnerte mich daran, wie ich mit Eric und einer Dame, die ich noch nie gesehen hatte, im Flur stand. Im Flur war eine offene Tür die zu einem langen Flur mit einem strahlenden Licht am Ende führte. die Lady sagte, dass Eric mit ihr gehen würde und dass ich durch jene Türen gehen sollte und zeigte auf die Notaufnahme.<br /> <br />Nachdem ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, teilte man mir mit, dass Erik im Wrack gestorben war. Ich dachte, "nein weil ich mit ihm und der Dame gesprochen hatte". Später gingen einer meiner Freunde und ich zu Erik nach Hause um unser Beileid auszudrücken. Als wir ins Haus gingen, bemerkte ich ein Bild der Dame, die bei Eric gewesen war und fragte wer sie war. Mir wurde gesagt, dass sie Erics Großmutter sei, die vor vielen Jahren gestorben sei.<ref group="N" name="1438.">1438. ''John P NDE'' 1/3/2008</ref>
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* Ich erinnerte mich daran, wie ich mit Eric und einer Dame, die ich noch nie gesehen hatte, im Flur stand. Im Flur war eine offene Tür die zu einem langen Flur mit einem strahlenden Licht am Ende führte. die Lady sagte, dass Eric mit ihr gehen würde und dass ich durch jene Türen gehen sollte und zeigte auf die Notaufnahme.<br /> <br />Nachdem ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, teilte man mir mit, dass Erik im Wrack gestorben war. Ich dachte, "nein weil ich mit ihm und der Dame gesprochen hatte". Später gingen einer meiner Freunde und ich zu Erik nach Hause um unser Beileid auszudrücken. Als wir ins Haus gingen, bemerkte ich ein Bild der Dame, die bei Eric gewesen war und fragte wer sie war. Mir wurde gesagt, dass sie Erics Großmutter sei, die vor vielen Jahren gestorben sei.<ref name="1438.">[http://www.nderf.org/ Dr. Jeff, Jody Long: Near Death Experience Research Foundation (NDERF)], Erfahrung Nr. 1438. ''John P NDE'' 1/3/2008</ref>
  
:Zu wissenschaftlichen Forschungsergebnissen hierzu, siehe: [[Außerkörperliche Erfahrung mit Beobachtung der materiellen Erde#Realitätsgehalt Außerkörperlicher Erfahrungen|Realitätsgehalt Außerkörperlicher Erfahrungen]]
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In Bezug auf Außerkörperlichen Erhfahrungen, wurde dies auch durch wissenschaftliche Forschung belegt.
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:Siehe: [[Außerkörperliche Erfahrung mit Beobachtung der materiellen Erde#Realitätsgehalt Außerkörperlicher Erfahrungen|Realitätsgehalt Außerkörperlicher Erfahrungen]]
  
 
=== Die Sinne ===
 
=== Die Sinne ===
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* Es fällt mir schwer, für das, was ich jetzt schildern will, die richtigen Worte zu finden. Ich denke, Worte sind für das, was jetzt kam nicht genug.<ref group="I" name="5.1.2"/>
 
* Es fällt mir schwer, für das, was ich jetzt schildern will, die richtigen Worte zu finden. Ich denke, Worte sind für das, was jetzt kam nicht genug.<ref group="I" name="5.1.2"/>
  
Auf die direkte Frage, ob sie meinten, dass ihr Bericht ihre Erfahrung verständlich und akkurat beschreibt, antworteten in einer von Jeffrey P. Long und Jody A. Long gemachten Befragung 79,9% mit Ja, 9,8% mit nein und 10,3% waren sich unsicher. dass sie schlecht in Worte zu fassen sind, trifft offensichtlich nur auf einen Teil der Erfahrungen zu.<ref group="N" name="x"/>
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Auf die direkte Frage, ob sie meinten, dass ihr Bericht ihre Erfahrung verständlich und akkurat beschreibt, antworteten in einer von Jeffrey P. Long und Jody A. Long gemachten Befragung 79,9% mit Ja, 9,8% mit nein und 10,3% waren sich unsicher. dass sie schlecht in Worte zu fassen sind, trifft offensichtlich nur auf einen Teil der Erfahrungen zu.<ref name="x"/>
  
 
==== Gefühl von Frieden und Ruhe ====
 
==== Gefühl von Frieden und Ruhe ====
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===Neigung zum Fantasieren und Sensitivität für andere Realitäten===
 
===Neigung zum Fantasieren und Sensitivität für andere Realitäten===
Um zu untersuchen, ob leicht hypnotisierbare Menschen - sogenannte "fantasy-prone personalities" (wörtlich: Personen mit einer Neigung zur Fantasie) - häufiger Nahtodeserfahrungen machen als andere, verglichen Council und Greyson Personen die typische Nahtodeserfahrungen berichteten, Personen die schon in Lebensgefahr gewesen waren und keine Nahtodeserfahrung gehabt hatten und Personen die nie dem Tode nahe gewesen waren. Personen, die eine Nahtodeserfahrung hatten, sind danach fantasievoller, haben ein lebhafteres Vorstellungsvermögen, bringen Fantasie und Vorstellungen mehr Interesse entgegen, können leichter in ungewöhnliche Bewusstseinszustände geraten, machen öfter ungewöhnliche subjektive Erfahrungen und glauben eher an paranormale Phänomene, als die Durchschnittbevölkerung. Dies ist aber nicht so ausgeprägt wie bei der sogenannten Fantasy-Prone Personality. Der transzententale Teil der Nahtodeserfahrung, also Jenseitserfahrungen, Mystische Gestalten, sichtbare Geister oder die Wahrnehmung einer Grenze, scheint bei Menschen die in Richtung Fantasy-Prone Personality tendieren, nicht häufiger aufgetreten zu sein als bei anderen Menschen. Ob die Nahtodeserfahrung die Ursache oder die Folge dieser Nähe zur Fantasy-Prone Personality ist, ist unklar.<ref name="1.25"/>
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Der Begriff der [[Fantasy-Prone Personality|fantasy-prone personalities]](wörtlich: Personen mit einer Neigung zur Fantasie) wurde im Zusammenhang mit der [[Nahtoderfahrung|Nahtodforschung]] herangezogen, um diese Phänomene als mögliche Fantasieprodukte zu erklären, ohne die betreffenden Personen als psychisch krank zu klassifizieren<ref>{{:Kenneth Ring/The Omega Project}} S. 126, S. 113</ref>. So verglichen [[James Raymond Council]] und [[Bruce Greyson]] Personen, die typische Nahtodeserfahrungen berichteten, Personen die schon in Lebensgefahr gewesen waren und keine Nahtodeserfahrung gehabt hatten und Personen die nie dem Tode nahe gewesen waren. Personen, die eine Nahtodeserfahrung hatten, sind danach fantasievoller, haben ein lebhafteres Vorstellungsvermögen, bringen Fantasie und Vorstellungen mehr Interesse entgegen, können leichter in ungewöhnliche Bewusstseinszustände geraten, machen öfter ungewöhnliche subjektive Erfahrungen und glauben eher an paranormale Phänomene, als die Durchschnittbevölkerung. Dies ist aber nicht so ausgeprägt wie bei der sogenannten Fantasy-Prone Personality. Da der hier verwendete Fragebogen [[MICS]] nicht zwischen spirituellen Erfahrungen und Fantasieprodukten unterscheidet, ist das Ergebnis nicht aussagekräftig.<ref name="1.25"/>
  
 
Menschen die Nahtodeserfahrungen hatten, hatten häufiger auch unabhängig von der Nahtodeserfahrung paranormale Erfahrungen gemacht als Leute, die keine Nahtodeserfahrung machten.<ref name="2.32" group="Gr" /> <ref name="3.5.2" group="K" />
 
Menschen die Nahtodeserfahrungen hatten, hatten häufiger auch unabhängig von der Nahtodeserfahrung paranormale Erfahrungen gemacht als Leute, die keine Nahtodeserfahrung machten.<ref name="2.32" group="Gr" /> <ref name="3.5.2" group="K" />
  
Ring verteilte eine Reihe von Fragebögen über die Neigung zum Phantasieren, Kindheitserfahrung, Familienleben und Kindesmißhandlung an 74 NTEler und 54 Personen, die sich lediglich für NTE interessierten. Er fand heraus, dass nicht die Neigung zum Phantasieren entscheidend war, sondern die in der Kindheit erfahrene 'Sensitivität zu anderen Wirklichkeiten'.<ref name="3.5.2" group="K" />
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In seinem Buch "[[Kenneth Ring/The Omega Project|The Omega Project]]" stellt [[Kenneth Ring]] Ergebnisse einer Fragebogenuntersuchung dar, die sorgfältig zwischen spirituellen Erfahrungen und der Neigung in Fantasieprodukten zu schwelgen differenziert. Er nahm Leute, die eine [[Nahtoderfahrung]] hatten, Leute die dem Tode nahe gewesen waren und keine Nahtoderfahrung erlebt hatten, Mitglieder von [[UFO]]-Vereinen mit und ohne UFO-Sichtungen und befragte sie zu spirituellen Erfahrungen und zu ihrer Neigung in Fantasien zu schwelgen. Das Ergebnis war, daß beide Versuchsgruppen (die mit UFO-Sichtung und die mit Nahtoderfahrung) schon vor der Erfahrung mehr [[spirituelle Erfahrung]]en gemacht hatten als die beiden Kontrollgruppen (die mit UFO-Interesse und ohne Sichtung, sowie die mit lebensbedrohlicher Krankheit und ohne Nahtoderfahrung). Die beiden UFO-Gruppen hatten mehr Interesse für Fantasy und Science Fiction als die beiden Nahtoderfahrungsgruppen.<ref name="Ring">{{:Kenneth Ring/The Omega Project}}</ref>
  
 
=== Qualität des Gesundheitswesens: In Entwicklungsländern sind Nahtodeserfahrungen selten ===
 
=== Qualität des Gesundheitswesens: In Entwicklungsländern sind Nahtodeserfahrungen selten ===
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Eine Umfrage in Indien ergab 1984, dass von etwa 6430 Bewohnern vierer indischer Dörfer nur 18 (0,3%) einmal beinahe tot waren und von diesen hatten mehr als 2/3, insgesamt 13 ein Nahtodeserlebnis. Es hatten also nur 0,2% der Bevölkerung bereits eine Nahtodeserfahrung erlebt.<ref name="1.24"/>
 
Eine Umfrage in Indien ergab 1984, dass von etwa 6430 Bewohnern vierer indischer Dörfer nur 18 (0,3%) einmal beinahe tot waren und von diesen hatten mehr als 2/3, insgesamt 13 ein Nahtodeserlebnis. Es hatten also nur 0,2% der Bevölkerung bereits eine Nahtodeserfahrung erlebt.<ref name="1.24"/>
  
In historischen Zeiten können Nahtoderfahrungen nicht wesentlich häufiger gewesen sein als heute in Entwicklungsländern, da damals die medizinischen Möglichkeiten noch schlechter waren als dort und sich deshalb nur wenige Gelegenheiten ergaben, den klinischen tod zu überleben.
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In historischen Zeiten können Nahtoderfahrungen nicht wesentlich häufiger gewesen sein als heute in Entwicklungsländern, da damals die medizinischen Möglichkeiten noch schlechter waren als dort und sich deshalb nur wenige Gelegenheiten ergaben, den klinischen Tod zu überleben.
  
 
== Faktoren, die die Zusammensetzung einer Nahtodeserfahrung beeinflussen ==
 
== Faktoren, die die Zusammensetzung einer Nahtodeserfahrung beeinflussen ==
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Pasricha und Stevenson untersuchten Nahtodeserfahrungen in zwei indischen Dörfern und fanden insgesamt 29 Nahtodeserfahrungen. Darunter gab es eine einzige Außerkörperliche Erfahrung, keinen Lebensfilm und niemand wurde von Angehörigen ins Leben zurückgeschickt. Statt dieser bei uns bekannten Nahtodeserfahrungselemente traten andere auf, die bei uns nicht bekannt sind. So trafen 64% einen Mann mit einem Buch in dem die Taten des Lebens verzeichnet sind.<ref name="1.24"/> <ref group="F" name="S.162"/>
 
Pasricha und Stevenson untersuchten Nahtodeserfahrungen in zwei indischen Dörfern und fanden insgesamt 29 Nahtodeserfahrungen. Darunter gab es eine einzige Außerkörperliche Erfahrung, keinen Lebensfilm und niemand wurde von Angehörigen ins Leben zurückgeschickt. Statt dieser bei uns bekannten Nahtodeserfahrungselemente traten andere auf, die bei uns nicht bekannt sind. So trafen 64% einen Mann mit einem Buch in dem die Taten des Lebens verzeichnet sind.<ref name="1.24"/> <ref group="F" name="S.162"/>
  
Susan Blackmore suchte mit einer Anzeige in einer indischen Zeitung nach indischen Nahtodeserfahrungen. In Indien, einem Land das 2001 Alphabetisierungsrate im Landesdurchschnitt bei 64,8 Prozent hatte, erreichte sie damit eine völlig andere Zielgruppe. Sie erhielt 8 Nahtodeserfahrungen, in denen Tunnel- und Lichterfahrungen vorkamen.<ref group="B" name="2.43"/>
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Susan Blackmore suchte mit einer Anzeige in einer indischen Zeitung nach indischen Nahtodeserfahrungen. In Indien, einem Land das 2001 Alphabetisierungsrate im Landesdurchschnitt bei 64,8 Prozent hatte, erreichte sie damit eine völlig andere Zielgruppe. Sie erhielt 8 Nahtodeserfahrungen, in denen Tunnel- und Lichterfahrungen vorkamen.<ref name="2.43"/>
  
 
== Nahtodeserlebnisse psychisch Kranker ==
 
== Nahtodeserlebnisse psychisch Kranker ==
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Ring untersuchte eine Gruppe, von denen 14 von Geburt an blind waren. Die anderen Befragten hatten das Augenlicht schon früh verloren oder minimale Sehmöglichkeiten. Von denen, die ein Nahtodeserlebnis berichteten, waren zehn von Geburt an blind, von jenen mit einem Außerkörperlichen Erlebnis vier. Von ihnen waren zwei durch genetische Anlage blind, einer Person wurden die Augen im Alter von viereinhalb Jahren operativ entfernt, elf waren Frühgeburten aus der Zeit zwischen 1946 und 1958. Sie hatten durch eine überhöhte Dosis Sauerstoff im Inkubator eine Frühgeborenenretinopathie erlitten. Rings Befunde zeigen, dass Blinde aller Grade von den klassischen Nahtodeserlebnissen berichten.<ref group="H" name="S.293"/> <ref group="Ri" name="S.12"/>
 
Ring untersuchte eine Gruppe, von denen 14 von Geburt an blind waren. Die anderen Befragten hatten das Augenlicht schon früh verloren oder minimale Sehmöglichkeiten. Von denen, die ein Nahtodeserlebnis berichteten, waren zehn von Geburt an blind, von jenen mit einem Außerkörperlichen Erlebnis vier. Von ihnen waren zwei durch genetische Anlage blind, einer Person wurden die Augen im Alter von viereinhalb Jahren operativ entfernt, elf waren Frühgeburten aus der Zeit zwischen 1946 und 1958. Sie hatten durch eine überhöhte Dosis Sauerstoff im Inkubator eine Frühgeborenenretinopathie erlitten. Rings Befunde zeigen, dass Blinde aller Grade von den klassischen Nahtodeserlebnissen berichten.<ref group="H" name="S.293"/> <ref group="Ri" name="S.12"/>
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Menschen, die vor dem Alter von 5-7 Jahren erblindet sind, können danach nicht mehr visuell träumen.<ref>{{:David Foulkes/Children’s Dreaming and the Development of Consciousness}}, S.15f</ref>
  
 
Wie Sehende machen auch Blinde dabei überprüfbar richtige Beobachtungen.<ref group="Ri" name="S.26ff"/>
 
Wie Sehende machen auch Blinde dabei überprüfbar richtige Beobachtungen.<ref group="Ri" name="S.26ff"/>
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* Ein Blinder, sieht im außerkörperlichen Erlebnis seine eigene Krawatte und beschreibt diese danach.<ref group="H" name="S.294"/>
 
* Ein Blinder, sieht im außerkörperlichen Erlebnis seine eigene Krawatte und beschreibt diese danach.<ref group="H" name="S.294"/>
  
== Literatur ==
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== Stand der Forschung ==
=== B) Susan J. Blackmore ===
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Zur Erklärung der Nahtoderfahrungen wurden Veränderungen des Gehirns, [[Psychose]]n, [[Halluzination]]en<ref group="M">S.127-129</ref>, [[Traum|Träume]]<ref group="H">S.212, 238ff</ref> <ref group="S" name="1.6" /> <ref group="S" name="1.9" /> <ref group="S" name="1.19" /> <ref name="1.7">{{:Joachim Nicolay/Nahtod-Erfahrungen in Beratung und Therapie}}</ref> und [[Halluzinogen|Drogenerfahrungen]]<ref name="1.4" group="J"/><ref>{{:Stuart W. Twemlow/Discussion of “The ketamine model of the near-death experience: A central role for the N-methyl-D-aspartate receptor}}</ref> herangezogen. Veränderungen des Gehirns, Psychosen<ref>{{:Stanislav Grof/Geburt, Tod und Transzendenz/1985}} S.279ff</ref>, Träume<ref>{{:Bill Guggenheim/Trost aus dem Jenseits}} S.125</ref> und Erfahrungen mit psychodelischen Drogen<ref name="2.45" group="J"/><ref>{{:Stanislav Grof/Die Welt der Psyche/1993}}</ref><ref>{{:Stanislav Grof/Geburt, Tod und Transzendenz}}</ref><ref>{{:Stanislav Grof/Topographie des Unbewußten/1978}}</ref><ref>{{:Stanislav Grof/Die Begegnung mit dem Tod/1980}}</ref> haben gemeinsam, daß einige Autoren der Ansicht sind, daß in ihnen echte spiritueller Erfahrungen vorkommen können, während spirituelle Erfahrungen oft als [[Halluzination]]en bezeichnet werden, wenn das Weltbild des Beurteilenden keine spirituellen Erfahrungen zuläßt.
:<small>Siehe auch</small> <ref group="K" name="3.5.2"/>
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<references group="B">
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<ref group="B" name="1.3">Blackmore SJ.: Near-death experiences. J R Soc Med. 1996 Feb;89(2):73-6. Review. PMID 8683504</ref>
+
  
<ref group="B" name="1.20">Susan Blackmore: Near death experiences. In: Jane Henry (Herausgeber): Parapsychology: Research on Exceptional Experiences. Routledge Chapman & Hall (Dezember 2004). ISBN 978-0415213592</ref>
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Aufgrund der in den Wissenschaften verbreiteten agnostischen und materiellen Sichtweise, nahmen die meisten Forscher zu Beginn ihrer Forschung zu Nahtoderfahrungen an, bei den Nahtoderfahrungen müsse es sich um [[Halluzination]]en oder [[Träume]] (wie z.B. [[Oneiroide]]) handeln und das auftreten von Nahtoderfahrungen wäre krankhaft. Nahezu alle erfahrenen Nahtodforscher änderten im Laufe ihrer Karriere ihre Meinung und vertreten inzwischen den Standpunkt, daß manche Aspekte der Nahtoderfahrung - insbesondere während der Außerkörperlichen Erfahrung - durch das herkömmliche materialistische Weltbild, in dem angenommen wird, daß das Gehirn das Bewußtsein erzeuge, nicht zu erklären sind.<ref group="M">S.18f, 35ff, S.146, S.167, S.199</ref><ref group="K" name="3.5.4"/> <ref group="Gr" name="1.11"/><ref group="J" name="1.4"/> <ref group="J" name="2.45"/> <ref group="J" name="3.7.16"/><ref group="K" name="3.5.10"/><ref group="K1">S.92</ref><ref group="K" name="3.5.6"/> <ref group="G" name="S.7ff">S.7f Vorwort, S.23ff</ref><ref group="L" name="1.1"/> <ref name="1.17"/> <ref group="L" name="1.18"/> <ref group="M1">Ganzes Buch</ref><ref group="K" name="3.5.6"/><ref group="Ri">S.125</ref><ref group="S" name="1.8"/><ref group="S" name="1.10"/><ref group="S" name="1.9"/><ref group="Sa">S.20, S.111ff, S.199ff</ref><ref group="F">S.45, S.54f, S.69, S.127f, S.162f, S.184</ref><ref group="K" name="3.5.2"/> <ref name="1.20"/>
  
<ref group="B" name="2.43">Susan J. Blackmore: Near-death experiences in India: They have tunnels too. Journal of Near-Death Studies Volume 11, Number 4 S.205-217 / June, 1993 DOI 10.1007/BF01078238 ISSN 0891-4494 (Print) 1573-3661 (Online)</ref>
+
In allen darüber hinausgehenden Fragen gehen die Ansichten der Forscher weit auseinander.<ref group="L" name="1.16"/><ref group="K" name="3.5.6"/> <ref group="G" name="S.7ff">S.7f Vorwort, S.23ff</ref><ref group="J" name="1.4"/> <ref group="J" name="2.45"/> <ref group="J" name="3.7.16"/><ref group="G">ganzes Buch</ref> <ref name="12.12.3"/>
  
<ref group="B" name="12.10.1">[http://www.susanblackmore.co.uk/publicat.htm Liste von Susan Blackmores Veröffentlichungen auf der Internetseite von ihr selbst, mit vielen Volltextartikeln (engl.)]</ref>
+
== Links und Literaturlisten ==
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*[[Wissenschaftliche Artikel:Nahtoderfahrungen]]
  
<ref group="B" name="12.11">[http://www.near-death.com/experiences/experts09.html www.near-death.com: Nahtoderfahrung von Susan Blackmore (engl.)]</ref>
+
== Literatur ==
 
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</references>
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=== F) Peter Fenwick, Elizabeth Fenwick ===
 
=== F) Peter Fenwick, Elizabeth Fenwick ===
F) Peter Fenwick, Elizabeth Fenwick: ''The Truth in the Light.'' London: Headline Book Publishing ISBN 0-7472-1186-8
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F) {{:Peter Fenwick/The Truth in the Light}}
 
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</references>
 
</references>
  
 
=== G) Stanislav Grof ===
 
=== G) Stanislav Grof ===
G) Stanislav Grof, Joan Halifax (übersetzt durch G. H. Müller und Thomas Shadow): ''Die Begegnung mit dem Tod.'' 1980 Stuttgart: Klett-Cotta ISBN 3-12-903090-5
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G) {{:Stanislav Grof/Die Begegnung mit dem Tod/1980}}
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G1) Stanislav Grof
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<references group="G1">
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<ref group="G1" name="12.12.1">[http://www.stanislavgrof.com/articles.htm Volltextartikel auf der Internetseite von Stanislav Grof]</ref>
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<ref group="G1" name="12.12.2">[http://www.stanislavgrof.com/pdf/Publications_List.pdf Publikationsliste auf der Internetseite von Stanislav Grof]</ref>
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<ref group="G1" name="12.12.3">[http://www.stanislavgrof.com/pdf/TechnologiendesHeiligen.pdf Technologien des Heiligen: II. Esotera, Dezember 1996, p.22-27.]</ref>
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=== Gr) Bruce Greyson ===
 
=== Gr) Bruce Greyson ===
 
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<ref group="Gr" name="1.12">[http://psychservices.psychiatryonline.org/cgi/content/full/54/12/1649 Bruce Greyson: Near-Death Experiences in a Psychiatric Outpatient Clinic Population. Psychiatr Serv 54:1649-1651, December 2003]</ref>
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<ref group="Gr" name="1.11">{{:Bruce Greyson/Near-death experiences: clinical implications}}</ref>
<ref group="Gr" name="2.14">Greyson B.: Dissociation in people who have near-death experiences: out of their bodies or out of their minds? Lancet. 2000 Feb 5;355(9202):460-3. PMID 10841127</ref>
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<ref group="Gr" name="1.12">{{:Bruce Greyson/Near-Death Experiences in a Psychiatric Outpatient Clinic Population}}</ref>
<ref name="2.32" group="Gr">Greyson B.: ''Incidence and correlates of near-death experiences in a cardiac care unit.'' Gen Hosp Psychiatry. 2003 Jul-Aug;25(4):269-76. PMID 12850659</ref>
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<ref name="2.32" group="Gr">{{:Bruce Greyson/Incidence and correlates of near-death experiences in a cardiac care unit}}</ref>
</references>
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=== Gu) Bill Guggenheim, Judy Guggenheim ===
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Gu) Bill Guggenheim, Judy Guggenheim: Trost aus dem Jenseits. 1999 Bern, München, Wien: Scherz. ISBN 3-502-19287-1
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<ref group="Gu" name="S.151ff">S.151ff</ref>
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=== J) Karl Jansen ===
 
=== J) Karl Jansen ===
 
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<references group="J">
<ref name="1.4" group="J">Jansen K.: ''Near death experience and the NMDA receptor.'' BMJ. 1989 Jun 24;298(6689):1708. PMID 2547469</ref>
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<ref name="1.4" group="J">{{:Karl L. R. Jansen/Near death experience and the NMDA receptor}}</ref>
 
<ref name="3.7.16" group="J">Karl Jansen: ''Neuroscience, Ketamine an the Near-Death Experience.'' In: Lee Worth Bailey (Herausgeber), Jenny Yates (Künstler): The Near-Death Experience: A Reader. Routledge Chapman & Hall (18. Juli 1996). ISBN 978-0-415-91431-4.</ref>
 
<ref name="3.7.16" group="J">Karl Jansen: ''Neuroscience, Ketamine an the Near-Death Experience.'' In: Lee Worth Bailey (Herausgeber), Jenny Yates (Künstler): The Near-Death Experience: A Reader. Routledge Chapman & Hall (18. Juli 1996). ISBN 978-0-415-91431-4.</ref>
<ref name="2.45" group="J">Karl L. R. Jansen: [http://www.mindspring.com/~scottr/nde/jansen1.html ''The Ketamine Model of the Near-Death Experience: A Central Role for the N-Methyl-D-Aspartate Receptor.''] Journal of Near-Death Studies, Volume 16, Number 1 / March, 1997, Pages 5-26. DOI 10.1023/A:1025055109480,</ref>
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<ref name="2.45" group="J">{{:Karl L. R. Jansen/The Ketamine Model of the Near-Death Experience: A Central Role for the N-Methyl-D-Aspartate Receptor}}</ref>
 
</references>
 
</references>
  
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K) Hubert Knoblauch, Hans Georg Soeffner (Hrsg.): ''Todesnähe. Interdisziplinäre Zugänge zu einem Außergewöhnlichen Phänomen.'' Konstanz: Universitätsverlag Konstanz ( UVK) 1999 ISBN 3-87940-656-1
 
K) Hubert Knoblauch, Hans Georg Soeffner (Hrsg.): ''Todesnähe. Interdisziplinäre Zugänge zu einem Außergewöhnlichen Phänomen.'' Konstanz: Universitätsverlag Konstanz ( UVK) 1999 ISBN 3-87940-656-1
 
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<ref name="3.5.1" group="K">Hubert Knoblauch, Ina Schmied & Bernt Schnettler: ''Einleitung: Die wissenschaftliche Erforschung der Todesnäheerfahrung''</ref>
 
 
<ref group="K" name="3.5.4">Emily Williams Kelly (geborene Cook), Bruce Greyson & Ian Stevenson: ''Beweisen Todesnäheerfahrungen das Überleben der menschlichen Persönlichkeit nach dem Tod?''</ref>
 
<ref group="K" name="3.5.4">Emily Williams Kelly (geborene Cook), Bruce Greyson & Ian Stevenson: ''Beweisen Todesnäheerfahrungen das Überleben der menschlichen Persönlichkeit nach dem Tod?''</ref>
 
<ref name="3.5.6" group="K">Werner Thiede: Todesnähe-Forschung - Annäherung an die Innenseite des Todes?</ref>
 
<ref name="3.5.6" group="K">Werner Thiede: Todesnähe-Forschung - Annäherung an die Innenseite des Todes?</ref>
 
<ref name="3.5.8" group="K">Ina Schmied, Hubert Knoblauch & Bernt Schnettler: ''Todesnäheerfahrungen in Ost- und Westdeutschland - Eine empirische Untersuchung.''</ref>
 
<ref name="3.5.8" group="K">Ina Schmied, Hubert Knoblauch & Bernt Schnettler: ''Todesnäheerfahrungen in Ost- und Westdeutschland - Eine empirische Untersuchung.''</ref>
 
<ref name="3.5.10" group="K">Hubert Knoblauch, Bernt Schnettler & Hans-Georg Soeffner: ''Die Sinnprovinz des Jenseits und die Kultivierung des Todes.''</ref>
 
<ref name="3.5.10" group="K">Hubert Knoblauch, Bernt Schnettler & Hans-Georg Soeffner: ''Die Sinnprovinz des Jenseits und die Kultivierung des Todes.''</ref>
<ref group="K" name="Autoren">Autoren S.331ff</ref>
 
 
</references>
 
</references>
  
K1) [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-7517 Hubert Knoblauch: ''Berichte aus dem Jenseits'' (Freiburg: Herder 1999)]
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K1) {{:Hubert Knoblauch/Berichte aus dem Jenseits. Eine qualitative Studie zu Todesnäheerfahrungen im deutschsprachigen Raum}}
 
<references group="K1">
 
<references group="K1">
 
<ref group="K1" name="S.50-55">S.50-55</ref>
 
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K2) Hubert Knoblauch
 
K2) Hubert Knoblauch
 
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<references group="K2">
 
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<ref name="1.14" group="K2">{{:Hubert Knoblauch/Todesnäheerfahrungen. Zur kulturellen Prägung und anthropologischen Erklärung einer außergewöhnlichen Erfahrung}}</ref>
 
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=== Os) Karlis Osis ===
 
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=== S) Michael Schröter-Kunhardt ===
 
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{{:Michael Schröter Kunhardt/Nah-Todeserfahrungen: Psychologisch-biologische Grundlage für den Glauben an ein Leben nach dem Tod}}
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<ref group="S" name="1.6">[http://www.familie-zwoelfer.de/nahtod/nde_aus_psychiatrischer_sicht.htm Nah-Todeserfahrungen aus psychiatrisch-neurologischer Sicht.] aus: Soeffner H-G, Knoblauch H (Hrsg.), ''Todesnähe: Interdisziplinäre Zugänge zu einem außergewöhnlichen Phänomen.'' Universitätsverlag Konstanz, Konstanz 1999, S. 65-99</ref>
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<ref group="S" name="1.5">[http://www.familie-zwoelfer.de/nahtod/nde_und_sinnfindung.htm Nah-Todeserfahrung - Grundlage neuer Sinnfindung.] In: Hermes A. Kick (Hrsg.): ''Ethisches Handeln in den Grenzbereichen von Medizin und Psychologie.'' LIT VERLAG, Münster, 2002</ref>
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[http://www.familie-zwoelfer.de/nahtod/nahtoderfahrungen.htm ''Nah-Todeserfahrungen: Psychologisch-biologische Grundlage für den Glauben an ein Leben nach dem Tod.''] In: Petersen, P: ''Majestät des Todes - Bewegung des Lebens.'' 3.Symposion für künstlerische Therapien. Kongressband, Hannover 1997, S. 93-117</ref>
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<ref name="1.10" group="S">[http://www.familie-zwoelfer.de/nahtod/sterbende.htm M. Schröter-Kunhardt: ''Erfahrungen Sterbender während des klinischen Todes.'' PRAXIS KLINIK FORSCHUNG. TW Neurologie Psychiatrie 9, S. 132-140, 1995]</ref>
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<ref group="S" name="1.19">{{:Michael Schröter Kunhardt/Oneiroidales Erleben Bewusstloser}}</ref>
 
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<ref group="S" name="1.19">[http://www.familie-zwoelfer.de/nahtod/oneiroidaleserleben.htm Michael Schröter-Kunhardt: ''Oneiroidales Erleben Bewusstloser.'' IN: Kammerer Thomas: ''Traumland Intensivstation: Veränderte Bewusstseinszustände und Koma: Interdisziplinäre Expeditionen.'' Books on Demand GmbH 2006]</ref>
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=== Sa) Michael B. Sabom ===
 
=== Sa) Michael B. Sabom ===
Sa) Michael B. Sabom (übersetzt durch Helmut Willmann): ''Erinnerung an den Tod. Eine medizinische Untersuchung.'' 1986 Goldmann ISBN 3-442-11741-0
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Sa) {{:Michael B. Sabom/Erinnerung an den Tod}}
 
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Sa1) Michael B. Sabom
 
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</references>
 
<references/>
 
  
[[Kategorie:Haupt]]
+
[[Kategorie:Nahtod, Tod und Reinkarnation]]

Aktuelle Version vom 17. August 2013, 22:43 Uhr