Nahtoderfahrung bei Bewußtlosigkeit

Aus Magie und Parawissenschaften

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(Jenseitsvisionen)
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In vielen Kulturen wird von Nahtodeserlebnissen berichtet, in denen von einer Art Jenseits die Rede ist. Dieses besteht überall aus einer Art Unterwelt, deren Landschaften und Bewohner sich nur in Details unterscheiden. Diese dunklen, bedrohlichen Bereiche sind und waren die Orte der Prüfung und Bestrafung, aber auch des Durchgangs in eine bessere, himmlische Welt. Auch letztere wird in nahezu allen Religionen in Form von unterschiedlichen Paradieslandschaften beschrieben. Erlebnisse in einer Inneren Welt, im Paradies, in eine überirdische, jenseitige Welt oder das Erreichen einer Grenzzone einer solchen Welt traten je nach Studie in einem Zehntel bis zwei Drittel der Nahtodeserlebnisse auf.<ref name="1.5" group="S" /> <ref name="1.9" group="S" /> <ref group="M" name="S.22 + S.39"/>
 
In vielen Kulturen wird von Nahtodeserlebnissen berichtet, in denen von einer Art Jenseits die Rede ist. Dieses besteht überall aus einer Art Unterwelt, deren Landschaften und Bewohner sich nur in Details unterscheiden. Diese dunklen, bedrohlichen Bereiche sind und waren die Orte der Prüfung und Bestrafung, aber auch des Durchgangs in eine bessere, himmlische Welt. Auch letztere wird in nahezu allen Religionen in Form von unterschiedlichen Paradieslandschaften beschrieben. Erlebnisse in einer Inneren Welt, im Paradies, in eine überirdische, jenseitige Welt oder das Erreichen einer Grenzzone einer solchen Welt traten je nach Studie in einem Zehntel bis zwei Drittel der Nahtodeserlebnisse auf.<ref name="1.5" group="S" /> <ref name="1.9" group="S" /> <ref group="M" name="S.22 + S.39"/>
  
Der Eintritt in eine überirdische, jenseitige Welt kommt in 63%-10% der Nahtodeserfahrungen vor, in der Hälfte bis einem Viertel dieser Fälle erreichen die Betroffenen eine Grenze. Ein Viertel bis 3% der Jenseitserfahrungen enthalten die Wahrnehmung einer Höllenartigen Welt, in 3/4 bis fast allen Fällen handelt es sich um eine himmlische Welt. Das Zahlenverhältnis zwischen positiven und negativen Nahtodeserfahrungen variiert kulturabhängig.<ref group="L" name="1.1" /> <ref name="1.5" group="S" /> <ref name="1.14" group="K2">[http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-6630 Hubert Knoblauch: ''Todesnäheerfahrungen. Zur kulturellen Prägung und anthropologischen Erklärung einer außergewöhnlichen Erfahrung.'' Berlin: 2007]</ref> <ref name="1.19" group="S" /> <ref group="M">S.35-41, S.22</ref>
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:Siehe Hauptartikel: [[Jenseitsvisionen]]
 
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Paradiesartige Welten
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* Es war wie das Durchtauchen eines Brunnenschachtes, an dessen Ende sich eine Wiese befand. Blumen, Blüten, Farben von nie erlebter Vielfalt und Pracht. Töne, die einer himmlischen Musik glichen und das Gefühl einer nie erlebten Glückseligkeit auslösten. Über allem ein Himmel aus blendfreiem, unvorstellbarem Licht, wie man es nicht einmal nach einer Schilderung erahnen kann. Ich versuchte meinen Arm unter den Kopf zu legen, als ich mich liegend auf dieser Wiese fand, aber es schien dafür keinen Arm zu geben. Es beunruhigte mich nicht im mindesten, denn ich fühlte mich so euphorisch, dass alles andere dahinter zurücktrat.<ref name="5.3.4" group="O" />
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*"Ich kam in einen Garten, der in wunderschönen Farben schillerte, die ich aber nicht beschreiben kann. Es war pastellfarbenartig, obwohl diese Beschreibung nicht zutrifft. (...) Da der Garten lichterfüllt war, suchte ich nach einer Sonne oder einer anderen Lichtquelle, aber wohin ich auch schaute, stand ich im Licht selbst." <ref group="H">S.64</ref>
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Höllenvisionen
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*"Das zweite Erlebnis verlief anders, ich stieg abwärts! Unten war es finster, die Menschen jammerten, [da war] ein Feuer, sie wollten Wasser zu trinken... Dann kam jemand zu mir, schob mich zur Seite und sagte: «Du kommst nicht hierher. Du gehst wieder hoch. (...)"<ref group="M">S.39-40</ref>
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* Ich befand mich in einem engen und finsteren Tal, ohne auch nur eine Spur von einem Weg zu finden. Mühsam stieg ich über Steine und Geröll. Kantig, schmutzig weiß, wie ausgeblichen, lagen sie überall herum. (...) Von einem Kind, dass einen misshandelten kleinen Hund auf dem Arm trug, den es "Leid" nannte, wurde ich eine Wegstrecke begleitet und darüber aufgeklärt, wo ich mich befand. Es war das Tal der Tränen. Was aus den dunklen Wolken herabregnete, waren Tränen der Trauer, der Verzweiflung, der Reue und der Aufarbeitung alter Schuld durch den Übergang von einer in die andere Daseinsebene und dienten der Läuterung.<ref name="5.3.4" group="O" />
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==== Begegnung mit anderen ====
 
==== Begegnung mit anderen ====

Version vom 31. Juli 2011, 17:54 Uhr